Schmerzen im Sprunggelenk - Tipps zur Vermeidung

Ein schmerzendes Sprunggelenk kann nicht nur unangenehm sein, sondern auch die täglichen Aktivitäten stark beeinträchtigen. Ob durch eine Verletzung oder wiederholte Belastung, Schmerzen im Sprunggelenk erfordern oft spezielle Aufmerksamkeit und gezielte Maßnahmen zur Mobilisierung, um zukünftige Probleme zu verhindern.

In diesem Blogbeitrag gehe ich zunächst auf einzelne Ursachen ein, die zu Schmerzen im Sprunggelenk führen können. Danach werfen wir einen Blick auf effektive Methoden zur Mobilisierung der Sprunggelenke und ein paar Tipps, wie du das Risiko des Umknickens reduzieren kannst.

Die 5 häufigsten Ursachen von Schmerzen im Sprunggelenk

Schmerzen im Sprunggelenk können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, von akuten Verletzungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. Ein grundlegendes Verständnis solcher Ursachen ist wichtig, um gezielte Maßnahmen zur Mobilisierung und Prävention von weiteren Beschwerden im Fußbereich zu entwickeln.

1. Verletzungen:

Akute Verletzungen, wie Verstauchungen, Zerrungen oder Frakturen, gehören zu den häufigsten Ursachen für plötzliche Schmerzen im Sprunggelenk. Eine Umknickbewegung, sei es während sportlicher Aktivitäten oder im täglichen Leben, kann Bänder überdehnen oder reißen und zu erheblichen Beschwerden führen.

2. Überlastung und wiederholte Belastung:

Langfristige Belastung des Sprunggelenks, insbesondere durch wiederholte Aktivitäten wie Laufen oder intensiven Sport, kann zu Überlastungsschäden führen. Dies betrifft oft die Sehnen, Muskeln und Bänder im Bereich des Sprunggelenks und kann zu schmerzhaften Entzündungen führen.

3. Arthritische Erkrankungen:

Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung, kann auch das Sprunggelenk betreffen und zu chronischen Schmerzen führen. Die häufigsten Formen sind rheumatoide Arthritis und Osteoarthritis. Bei rheumatoider Arthritis greift das Immunsystem die Gelenke an, während Osteoarthritis durch den Verschleiß von Knorpelgewebe entsteht.

4. Sehnenentzündungen:

Die Sehnen, die das Sprunggelenk umgeben, können durch Überbeanspruchung oder schlechte Bewegungsmuster gereizt und entzündet sein. Dies kann zu anhaltenden Schmerzen führen, insbesondere bei bestimmten Bewegungen oder Belastungen.

5. Fehlstellungen und strukturelle Probleme:

Angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Fuß- und Sprunggelenksknochen können zu ungleichmäßiger Belastung und Schmerzen führen. Dies schließt auch strukturelle Probleme wie Plattfüße oder Hohlfüße ein, die das Gleichgewicht und die Stabilität beeinträchtigen können.

Warum Mobilisierung entscheidend ist

Die Mobilisierung der Sprunggelenke spielt eine fundamentale Rolle nicht nur bei der Linderung von akuten Schmerzen, sondern auch bei der Prävention von Verletzungen, insbesondere dem gefürchteten Umknicken. Ein gut durchblutetes, flexibles und starkes Sprunggelenk ist die Grundlage für eine gesunde Bewegung und vermindert das Risiko von Verstauchungen, Zerrungen und anderen schmerzhaften Beschwerden.

Verbesserung der Beweglichkeit

Durch regelmäßige Mobilisierungsübungen wird die Beweglichkeit des Sprunggelenks gesteigert. Eine verbesserte Beweglichkeit ermöglicht nicht nur einen größeren Aktionsradius, sondern trägt auch dazu bei, dass das Gelenk bei alltäglichen Bewegungen nicht eingeschränkt wird.

Verbesserung der Durchblutung

Mobilisierungsübungen unterstützen die Blutzirkulation im Sprunggelenk. Eine optimale Durchblutung fördert die Versorgung von Geweben mit Nährstoffen und Sauerstoff, beschleunigt die Heilung und trägt zur Reduzierung von Entzündungen bei.

Stärkung der umgebenden Muskulatur

Gezielte Mobilisierungsübungen sind gleichzeitig eine hervorragende Methode zur Stärkung der Muskulatur rund um das Sprunggelenk. Starke Muskeln sind entscheidend für die Stabilisierung des Gelenks und helfen dabei vor Verletzungen zu schützen.

Verbesserung der Propriozeption

Mobilisationsübungen fördern die sogenannte Propriozeption, also das Körperbewusstsein im Raum. Dies trägt dazu bei, das Gleichgewicht zu verbessern und die Reaktionsfähigkeit des Sprunggelenks auf unvorhergesehene Bewegungen zu erhöhen.

Vorbeugung von Verletzungen durch Umknicken

Ein gut mobilisiertes Sprunggelenk ist widerstandsfähiger gegen Umknickbewegungen. Durch gezielte Mobilisation wird die Elastizität der Bänder und Sehnen verbessert, was das Risiko von Verstauchungen reduziert.

So schützt du deine Sprunggelenke vorm Umknicken

Umknicken ist alles andere als lustig, du kennst das sicher: Du knickst beim Gehen oder Laufen um und ziehst dir einen heftigen Bänderriss oder eine Bänderdehnung zu? In dem folgenden Video zeige ich dir ein paar Übungen, wie du genau das in Zukunft vermeiden kannst.

So mobilisierst du deine Sprunggelenke richtig

Das Sprunggelenk verbindet die Unterschenkelknochen mit den Fußknochen. Es besteht aus zwei Teilen: dem oberen und dem unteren Sprunggelenk. Beide Sprunggelenke sollte man mit Übungen mobilisieren. Das obere Sprunggelenk ermöglicht es, den Fuß nach oben und unten sowie auch ein wenig  zur Seite zu bewegen.

Das untere Sprunggelenk ist weniger beweglich, als das obere Sprunggelenk. Es erlaubt ein leichtes seitliches Kippen des Fußes sowie ein Schwenken nach innen und außen. Das Sprunggelenk muss starke Belastungen aushalten – beim Laufen und Springen können Kräfte auftreten, die dem Mehrfachen des Körpergewichts entsprechen. Bei zu starker Belastung können die Bänder  überdehnt werden oder reißen. Folgende 2 Übungen sollen dir dabei helfen deine Sprunggelenke zu mobilisieren und zu stärken:

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